Cloud-Computing – der „Treibstoff“ für Industrie 4.0

 

Die „vierte industrielle Revolution“ gilt als der aktuelle Trend in der deutschen Wirtschaft. Das Ziel: eine globale Vernetzung von Maschinen und Abläufen in der Industrie mit Hilfe von verschiedenen Informations- und Kommunikationstechnologie.

Jedoch gibt es auf dem Weg dorthin derzeit noch viele Hürden zu meistern, wie etwa einheitliche Normen und Standards für unterschiedliche Industriesektoren, IT-Sicherheit und Datenschutz sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Des Weiteren werden sich daraus zwangsläufig Veränderung in den Bereichen Bildung und Arbeit ergeben. Eine zentrale Rolle wird auch die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle spielen.

Bei uns in der Lernfabrik Fallenbrunnen erforschen und entwickeln wir derzeit verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten zum Thema Cloud-Computing. Unser Entwicklerteam hat in den vergangenen Wochen einen Demonstrationsversuch entworfen, mit dessen Hilfe Daten von verschiedenen Umweltsensoren via Raspberry Pi direkt in die von Microsoft bereitgestellte Cloud „Azure“ hochgeladen werden können. Die Daten können dann je nach Anforderung mit Power BI visualisiert und aufbereitet werden. Die gewonnenen Erkenntnisse aus diesem Aufbau können anschließend auf fast alle andern Endgeräten adaptiert werden. Zudem arbeiten wir an der Integration des neuen OPC-UA Standards in die Lernfabrik, welcher es ermöglicht, die Daten aus vollautomatisierten Anlagen über die SPS in die Cloud zu transferieren.

Dadurch wird es in naher Zukunft möglich sein alle Komponenten einer Anlage zu vernetzen und aus den gewonnen Daten beispielsweise Veränderungen oder drohende Ausfälle frühzeitig zu erkennen.

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Margarita Gonzalez
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